Kindergottesdienste in der Corona-Zeit

 

Auch den Kigo hatte es sehr getroffen seit dem Frühjahr 2020. Wie überall galt auch hier die Regel „Stay at home“. Bis zum Herbst 2020 ruhte somit auch der Kindergottesdienst. Dann konnten wir wieder mit Kleingruppen bis zu 10 Kindern, Hygienekonzept und vorheriger Anmeldung langsam wieder anfangen. Die Kinder und auch die Mitarbeiter haben sich so sehr gefreut sich endlich wieder in „echt“ zu sehen. Auch wenn noch kein Singen und Spielen erlaubt war, so tat doch der Austausch sehr gut.

Alles ging so bis zum 2. Advent, danach war Präsenzgottesdienst leider nicht mehr möglich. Es wurde überlegt ob wir unter diesen Umständen denn eine Weihnachtsfeier überhaupt in irgendeiner Weise verantworten könnten und haben angefangen die „Weihnachten to go“- Aktion überlegt. Es wurde viel geplant, gebastelt, gepackt mit vielen Helfern aus der Gemeinde, aber schlussendlich wurde uns diese Aktion leider gestrichen. Der Geburtstag Jesus musste nachgefeiert werden!! Immerhin hatten wir dank Christian und seiner grünen Wunderwand eine ganz tolle Weihnachsvideogeschichte, die die Kinder einzeln aufgenommen haben. Die Patenaktion wurde coronatauglich gemacht, indem die Paten Videobotschaften aufgenommen haben und diese Botschaft dann immer an das jeweilige Kind gesendet wurde. Die Geschenke wurden kontaktlos übergeben. Nach Weihnachten starteten wir mit dem Kigo in der Tüte. Für die Kinder wurden jeden Sonntag Tüten unter dem Carport aufgehängt in denen sich die jeweilige Geschichte und Bastelanleitungen oder coole Experimente befanden. „Wer kann mit Brausetablettenröhrchen am weitesten schießen, wie schwimmt eine Büroklammer, wir starten eine Teebeutelrakete, backen Brot, machen Meisenknödel".

Rückmeldung gab es oft über die jeweiligen Gruppen anhand von Bildern. Viele Familien bearbeiteten die Tüte im Laufe der Woche sozusagen im Homeschooling als Religionsunterricht. Für die Organisation waren die Tüten toll, konnte man doch schon unter der Woche die Tüten vorbereiten, wenn man Sonntags mal anderweitig verplant war. Jedoch blieb auch hier wieder der persönliche Kontakt völlig auf der Strecke. Wie geht es den Kindern? Was für Sorgen und Ängste haben sie? Wie können Sie Kraft schöpfen? Das konnte auch in den Online-Kigos nicht aufgearbeitet werden. Hier hatten die Kinder aber wenigstens die Möglichkeit zu singen und taten dies auch voller Freude. Zu Ostern hatten wir eine tolle Oster-Wallau-Ralley gemacht, wo die Kinder anhand von Rätseln Koordinaten bekamen und immer einen neuen Wegpunkt suchen mussten.

Am Ende gab es im „Ostergarten“, wo Jesus leeres Grab zu sehen war natürlich auch einen Schatz zu heben. Die Familien hatten die ganzen Osterferien Zeit dazu, so dass jeder gehen konnte wann es am besten passte. Mit dem Start der Open-Air-Gottesdienste am Mehrgenerationenplatz konnten wir auch endlich wieder richtig Kigo feiern. Wir konnten dazu das Schulgelände nutzen und hatten draußen sehr viel Spaß. Zu Pfingsten gab es einen tollen Familiengottesdienst bei dem uns viele Helfer bei der Vorbereitung unterstützt haben. Da singen ja noch nicht erlaubt war, hat Familie Dörr die Kinder Lieder zuhause aufnehmen lassen und das Ganze zu einem tollen Chor zusammengemixt.

Wir hoffen sehr dass uns die Situation erlaubt weiterhin so tolle Kindergottesdienste zu feiern, möchten aber auch nochmals um Unterstützung bitten. Jeder der möchte ist herzlich eingeladen uns sonntags zu helfen. Einige Minihelfer von den Frogs haben wir schon gewinnen können und freuen uns sehr darüber.

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